Die Eulen und Waschbären werden zu kleinen Poeten

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Auf der Suche nach dem „kleinen“ und „großen“ Glück im Religionsunterricht

Auf der Suche nach dem „kleinen“ und „großen“ Glück im Religionsunterricht

Zum Ende des Schuljahres haben die Klasse 3a und 3b im Religionsunterricht über „Glück“ philosophiert. Zunächst galt es heraus zu finden, dass Glück für jeden etwas Anderes bedeutet. Wichtig war dabei zu verstehen, dass es nur eine Person im Leben gibt, die einen glücklich machen kann: Man selbst. Die Kinder stellten fest: „Nur ich weiß, was mich richtig glücklich macht. Also kann auch nur ich selbst dafür sorgen, dass ich glücklich bin!“ Ganz nach dem Motto: Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied!

Und dann haben wir losgelegt darüber nachzudenken, was uns glücklich macht! In einem kleinen Wettbewerb haben wir Glückstürme gebaut, bei denen jeder Stein gefüllt war mit Menschen, Tieren und Dingen, die uns glücklich machen. Wer weiß schon so viel über sein persönliches Glück, dass er den höchsten Glücksturm bauen konnte?

Zu dem Thema „Glück“ haben wir abschließend ein tolles Gedichtsprojekt durchgeführt. Grundlage dafür war das Gedicht „Bestandsaufnahme“ von Julia Engelmann. In dem Gedicht reflektiert Engelmann darüber, was sie alles nicht hat und womit sie in ihrem Leben unzufrieden ist. Doch am Ende stellt sie voller Freude fest, dass sie eben doch sehr viel Glück im Leben hat. Dabei versteckt sich das Glück in den kleinen, alltäglichen Dingen, die wir allzu oft als selbstverständlich hinnehmen. Durch das Gedicht kommt man ins Nachdenken, wie viel Glück man selbst im Leben hat: Wir müssen uns darüber nur bewusst werden!

Zunächst haben wir uns also gemeinsam das Lied angehört (https://www.youtube.com/watch?v=idUxAEngvLI), es gelesen und uns lange über den Inhalt ausgetauscht. Dann waren die Eulen und Waschbären selbst dran und haben das Gedicht in seinen drei Teilen untersucht und ihre ersten eigenen Ideen zu den Themen: 1. „Was ich nicht hab“, 2. „Was ich hab, aber nicht will“ und 3. „Was ich hab“ aufgeschrieben. Schließlich haben wir die Ideen ausformuliert und in Reinschrift auf Plakate gebracht. So sind viele eigene kleine Bestandsaufnahmen zum Thema Glück entstanden, die sich alle sehen lassen können! Die kleinen Poeten sind zu Recht stolz auf ihre Ergebnisse. In der Schule hatten die Kinder viel Spaß daran, ihre Gedichte melodisch – so wie Julia Engelmann – den anderen vorzutragen. Die Bestandsaufnahmen haben jetzt einen Platz in unseren Schaukästen gefunden, wo sie von jedem gelesen werden können.

Vielleicht fällt dabei auch den Lesern auf: Wir haben so viele Gründe zum Glücklich sein!

 

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